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Leistungen Tiefbau Referenzprojekte

Sanierung Eigenheimstrasse – „Gläserne Baustelle“

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Sanierung Eigenheimstrasse – „Gläserne Baustelle“

Projektbeschrieb

Bis Ende November 2019 wird die Eigenheimstrasse saniert.

In der letzten Etappe der Gesamterneuerung werden die Abwasser- und Werkleitungen sowie des Strassenoberbaus erneuert. Das Infrastrukturprojekt der Gemeinde Küsnacht und der «Werke am Zürichsee AG» kostet insgesamt rund vier Millionen Franken. Der Werkvertragsanteil der Baumeisterarbeiten liegt bei zweieinhalb Millionen Franken.

Die Saarregierung der Eigenheimstrasse ist es eine komplexere Infrastruktur-Sanierung. Obwohl die Eigenheimstrasse nur fünf Meter breit ist, enthält ihr Querschnitt alles Denkbare wie Schmutzwasser, Regenwasser, Fernwärme, Elektro- und Gasleitungen.

Aufgrund der engen Platzverhältnissen, in Kombination mit den verschiedenen Anforderungen, ist es deshalb das perfekte Pilotprojekt, um das digitalisierte Verfahren auszutesten.

 

Gleich zu Beginn des Pilotprojekts Eigenheimstrasse hat die Gemeinde Küsnacht das Ingenieurbüro Basler & Hofmann AG beauftragt. Deren Planer verfügten nach der Erweiterung des eigenen Bürogebäudes in Esslingen ZH, die konsequent ohne Papierpläne umgesetzt wurde, über eine umfassende Digitalisierungserfahrung im Hochbau.

Basler & Hofmann sei es gelungen, «Building Information Modeling» mit dem BIM-to-Field-Ansatz erfolgreich auf die Baustelle zu bringen.

Besonderheiten

Auf der Baustelle Eigenheimstrasse vermisst der Polier modellbasiert mit Tachymeter und Tablet, statt die Punkte mit Papierplan und Meterband analog abzustecken. Was bezüglich der digitalisierten Realisierung an zusätzlichen Messpunkten und Bilddateien der Bauherrschaft abzuliefern ist, regelt ein neu erstelltes Pflichtenheft.

Während des Grabenaushubs für das Schmutz- und Regenwasser fotografiert der Polier beispielsweise laufend die einzelnen Zustände und nimmt gleichzeitig die fürs 3D-Modell benötigten Punkte auf. Aber auch die genaue Lage der Leitungen sowie das Volumen und die Qualität des aufgefüllten Kiessands werden fein säuberlich erfasst und digital dokumentiert.

Abschliessendwird daraus eine Modellierung des ausgeführten Bauwerks,  den ‹digitalen Zwilling› der eins zu eins abbildet, was draussen gebaut wurde, an die Bauherrschaft abgegeben. Im Volumenkörpermodell ist ersichtlich, wo die Kanalisation einbetoniert ist. Es können die Kubaturen exakt bestimmt werden und die genaue Lage und Materialart der Grabenfüllungen ist so bekannt.

In diesem Rahmen wird auch ein approximatives geologisches Längenprofil erstellt. Dank diesem ist bei der bei der nächsten Erneuerung bekannt, wie der Boden beschaffen ist, wie die Kies- und Felsschichten verlaufen und auf welcher Höhe das Grundwasser fliesst. Auch diese und viele weitere Informationen sind direkt im 3D-Modell bei den einzelnen Tiefbauten attribuiert, also sauber hinterlegt.

Auf der Plattform «BIM 360» von Autodesk sind alle Projektdaten abgelegt, inklusive sämtlicher Nachträge, Fotos, Protokolle und Tagesrapporte. Zugänglich sind diese nicht nur für den Planer und Bauunternehmer, sondern auch für die Bauherrschaft.

 

Wertvoll sind zudem auch diverse Messungen beim Einbau des Belags. Dafür braucht es vordefinierte Parameter – insbesondere zur Temperatur und zum Verdichtungsgrad.  Unter anderem systematische Aufnahmen des Temperaturverlaufs während des Einbaus sowie die Verdichtungsmessungen, erlauben Aussagen über die erreichte Einbauqualität. Vollste Transparenz herrscht an der Eigenheimstrasse auch bald bezüglich der Schichtdicken des Oberbaus, also von der Fundationsschicht, der Tragschicht und des Deckbelages. Dank des vom WALO ausgeführten 3D-Scans wird die Bauherrschaft nach Abschluss der Erneuerung flächendeckend die genauen Stärken und Höhen der Asphaltschichten kennen. Dies ist wichtig um bei einer späteren Sanierung exakt herauszufräsen, um hochwertige Recyclingbeläge herzustellen.

Um immer tagesaktuell zu sehen, wo die Strassenbaustelle kostenseitig und terminlich stehen, ist das 4D- und 5D-Monitoring enorm hilfreich.

 

Quelle: Baublatt „Gläserne Baustelle“: Küsnacht digitalisiert seine Infrstruktur – https://www.baublatt.ch/baupraxis/glaeserne-baustelle-kuesnacht-digitalisiert-seine-infrastruktur

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